32. „Glück zu”-Verbandstag mit 400 Teilnehmern

Bild: Gruppenaufnahme des Verbandstages 2007

Der 32. Verbandstag, Pfingsten 2007, war der Höhepunkt eines erfolgreichen Jahres für den Verband „Glück zu”. Es wurde sichtbar: Tradition und moderne Berufsausbildung bilden in Braunschweig eine erfolgreiche Synthese. Die starke Teilnahme, besonders auch von jungen Absolventen, ist ein Zeichen dafür, dass die Ausbildung an der DMSB wie auch die Zeit im Verein „Glück zu” (Aktivitas) in positiver Erinnerung geblieben sind.

Das Programm des 3-tägigen Verbandstages – der nur alle drei Jahre stattfindet – lief zwar nach der bekannten Festfolge ab, enthielt aber interessante Besonderheiten.

Begrüßungsabend im „Glück zu”-Wohnheim

Schon zur Institution geworden ist der „inoffizielle Begrüßungstreff” im „Glück zu”-Heim für die schon am Freitag Angereisten. Da das Wetter mitspielte, genossen viele Teilnehmer schon an diesem Abend auf der idyllischen Terrasse an der Oker die Gemeinschaft mit den Studierenden. Letztere hatten für reichlich Stärkung gesorgt. Wieder einmal hatte man schöne Stunden im und am „Glück zu”-Wohnheim.

Am Nachmittag fand übrigens in der Müllerschule die Mitglieder- und Kuratoriumssitzung des Vereins zur Förderung der Deutschen Müllerschule statt. Der Termin war nicht zufällig angesetzt – so konnten viele Mitglieder Sitzung und Verbandstag verbinden, und Prominenz traf man schon am Freitagabend.

Der Festkommers am Pfingstsamstag

Den feierlichen Auftakt des Verbandstages bildete traditionsgemäß der Festkommers der Aktivitas – für viele die wichtigste Veranstaltung in diesen drei Tagen. Der gesamte Vorstand und die Vorstände oder Delegierten der Bezirksgruppen hatten auf der Bühne Platz genommen. Der wieder herrlich geschmückte Saal war gut gefüllt. Dann trat der Vorsitzende der gastgebenden Bezirksgruppe Braunschweig Bb. Herbert Pertl ans Mikrofon und kündigte den Einmarsch der Chargen unserer Aktivitas an. Alle Teilnehmer hatten sich erhoben als die vier Chargen mit der Fahne einzogen. Alles ist immer wieder ein ergreifender Moment – das konnte man auch dieses Mal wieder beobachten.

Bild: Präsident Kammann begrüßt die Festteilnehmer

Präsident Hans-Ulrich Kammann (Bünde) konnte in seiner Festrede die Teilnehmer aus 16 Ländern bzw. 4 Erdteilen begrüßen. Ein deutliches Zeichen der Verbundenheit innerhalb des Verbandes „Glück zu“, der inzwischen seit 106 Jahren besteht und der durch den stets aktiven Verein „Glück zu“ an der Deutschen Müllerschule in Braunschweig (und früher Dippoldiswalde) immer jungen Auftrieb erfährt. So betonte er, dass auch dieser Festkommers eine Veranstaltung der „Aktivitas” sei, bedankte sich bei dem amtierenden Vorstand (Bernhard Lurz, Felix Scharf, Alexander Zimmermann, Alex Schnelle) so wie bei allen, die in den vergangenen drei Jahren die Tradition und Anliegen der „Glück zu“-Verbindung weitergetragen haben.

Er würdigte ferner die Tätigkeiten der vertretenen 15 Bezirksgruppen, die den Verband in den drei Jahren zwischen den Verbandstagen durch viele interessante Veranstaltungen und Treffen mit Leben erfüllt haben.

Präsident Kammann konnte des Weiteren viele Gäste begrüßen u. a. die Schulleitung und die Dozenten, die Vertreter des Fördervereins sowie Ehrenmitglieder und die Vorstandsmitglieder aus den eigenen Reihen. Sein besonderer Dank galt Mitgliedern der Bezirksgruppe Braunschweig für die wie immer hervorragende Vorbereitung und Organisation dieser Festtage. Ein wichtiger Abschnitt seiner Rede war der Aufruf am Fortbestand der Schule, auch in Zukunft mitzuwirken, damit sich der derzeitige Erfolg fortsetzt. Dazu gehört eine ausreichende Schülerzahl, für die in allen Fachbereichen geworben werden muss – auch im Interesse der Wirtschaft und einem bildungswilligen Nachwuchs. Er gab auch schon einen Hinweis auf den „Jubiläumsverbandstag” in drei Jahren. Da wird der Verein „Glück zu“ 125 Jahre alt, und es wird der 20. Verbandstag in Braunschweig sein. Zum Schluss wünschte er frohe Pfingsten und erklärte mit dem Gruß „Glück zu“ den 32. Verbandstag für eröffnet.

Bild: Schulleiter OStD. Beißner

OStD. Jürgen Beißner als Schulleiter bezeichnete in seinem Grußwort die Deutsche Müllerschule als eine unvergleichliche „Erfolgsstory”. Seine positive Einschätzung motivierte die Versammlung zu weiterem Vertrauen in die Ausbildung in Braunschweig. Herr Beißner befand auch die Unterstützung der „Glück zuer” und des Fördervereins für einzigartig in seiner schulischen Laufbahn.

Für den Verein zur Förderung der Deutschen Müllerschule sprach Hans-Joachim Müller (Braunschweig), stellv. Vorsitzender dieser Institution.
Da H.-J. Müller in Sachen Müllerschule ein ausgesprochener Insider ist, in vielen Belangen Mitstreiter und geschätzte Berater, konnte er neben seinen herzlichen Grußworten den Teilnehmern die Bedeutung des Fördervereins bestens darstellen und für weitere Mitgliedschaften werben.

Bild: Die Aktivitas

Während des offiziellen Teils wurden natürlich einige Studentenlieder gesungen und einige studentische Bräuche absolviert bis der Vorstand der Aktivitas diesen Abschnitt mit dem festlichen Auszug beendete. Dann hatte man freie Bahn für Begegnungen und Gespräche mit vielen alten und neuen Freunden.

Generalversammlung am Pfingstsonntag

In der Generalversammlung im vollbesetzten kleinen Saal des Hotels Königshof in Königslutter, wo alle Veranstaltungen stattfanden, wurden am Pfingstsonntagvormittag die erforderlichen Regularien nebst Neuwahl abgewickelt. Dieser Programmpunkt war den Mitgliedern vorbehalten. Nach dem allgemeinen Bericht des Präsidenten H.-U. Kammann erfolgte der immer mit Spannung erwartete Bericht des Geschäftsführers und Schatzmeisters Hans Hofmeir, Fahlenbach. Der Verband hatte am 31.12.2006 insgesamt 830 Mitglieder (davon 33 sog. fördernde Mitglieder). Die Finanzen des Verbandes ermöglichen eine laufende Unterstützung des „Glück zu”- Studentenwohnheimes, wie z. B. die technische Ausstattung des Vortrags- und der Gesellschaftsräume und die technische Ausstattung in den vier Stockwerken.

Auch GF Hans Hofmeir verwies auf die Schwerpunkte der Verbandsarbeit:

  • Unterstützung der Aktivitas und optimale Erhaltung des „Glück zu”-Wohnheims
  • Die Verbandsmitteilungen als wichtiges Bindeglied zu allen Mitgliedern
  • Werbung für die Deutsche Müllerschule Braunschweig
  • Mitwirkung im Förderverein mit seinen verschiedenen Ausschüssen
Bild: Ralph Hillebrecht und Andreas Kastenmüller

Schriftführer Andreas Kastenmüller, der seinen Rücktritt angekündigt hatte, berichtete über die Arbeit mit den Verbandsmitteilungen und das gute Zusammenwirken mit dem Vorstand und den Bezirksgruppen sowie mit der Druckerei Kelly (Abensberg). Er bedankte sich auch bei den wichtigen Inserenten und bei Frieder Barth, der das Anzeigenwesen organisiert.
Der „Internetbeauftragte” Michael Kammann berichtete über Wichtiges aus diesem Bereich.
Für den Verein „Studentenwohnheim Glück zu Maschstraße e. V.” berichteten Schatzmeister Georg Böttcher und Hausobmann Peter Meinke.
In seiner Eigenschaft als pädagogischer Schulleiter informierte OStR Böttcher über die Situation und positive Entwicklung sowie auch neuen Anforderungen der Müllerschule.

Dann erfolgte nach der Entlastung des Vorstandes die Neuwahl desselben mit folgendem Ergebnis:

Verband „Glück zu” e. V.

  • Präsident: Hans-Ulrich Kammann
  • Vizepräsident: Doris Meyer
                            Günther Eichner
  • Schatzmeister + GF: Hans Hofmeir
  • Stellvertreter: Andreas Moldenhauer
                           Ulrich Wernlein
  • Schriftführer: Ralph Hillebrecht (neu)
  • Stellvertreter: Frieder Barth
                           Joachim Freiheit
                           Michael Kammann
  • Revisoren: Erwin Eberle
                      Franz Fischer

Verein Studentenwohnheim „Glück zu” Maschstraße e. V.

  • Vorsitzender: Hans-Ulrich Kammann
  • Stellvertreter: Günther Eichner
                           Fritz Hofemann
  • Schatzmeister: Georg Böttcher
  • Hausobmann: Peter Meinke
  • Revisoren: Bettina Pohland (neu)
                      Anke Dege, geb. Sack (neu)

Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Alle Gewählten nahmen die Wahl an.

Nach einigen kleinen Beiträgen konnte Präsident Kammann eine harmonische Generalversammlung pünktlich beenden.

Damenprogramm und Besichtigungen

Während der Generalversammlung war ein interessantes Damen-/Gästeprogramm vorbereitet und die Teilnehmer/innen zeigten sich beeindruckt von den historischen und musealen Sehenswürdigkeiten von Königslutter.

Großen Zuspruch fanden die Einladungen für den Nachmittag zur Besichtigung der Deutschen Müllerschule und des „Glück zu”-Wohnheims in der Maschstraße, wo die Hausbewohner auch zu Kaffee und Kuchen eingeladen hatten.

Der Festball am Pfingstsonntag

Das war mehr als ein Festball, denn es gab Ehrungen von besonderer Art. Erstmalig wurden durch gründliche Vorbereitung von Bb. Günther Eichner und der Handwerkskammer Braunschweig 53 Goldenen Meisterbriefe durch den Hauptgeschäftsführer der IHK Dipl.-Ing. Otto Schliekmann übergeben.

Bild: Ehrung für 40 Jahre Mitgliedschaft

Ein weiterer Höhepunkt war die Ehrung für langjährige Mitgliedschaft. 24 anwesende Bundesbrüder bekamen für ihre 40-jährige Mitgliedschaft eine Urkunde und das goldene „Glück zu”-Abzeichen.
13 Bundesbrüder und eine Bundesschwester erhielten die Urkunde und die silberne „Glück zu”-Nadel – und alle den Dank für die treue Mitgliedschaft.

Natürlich konnten die Damen und Herren noch ausgiebig nach den Klängen der Band HOBBITS das Tanzbein schwingen und auch hier zeigte man keine Ermüdungserscheinung.

Der Schlusskantus wurde erst um ca. 1 Uhr, aber im „großen Kreis”, ausgiebig gesungen.

Hier endet der Bericht von einem schönen Verbandstag – an dem es noch manche „private” Zusammenkünfte während und nach den Festtagen gab.

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